Servus ...
... kurze Wortmeldung aus Las Vegas. Ein ziemlich stressiger Tag und eine ziemlich kurze Nacht liegen hinter uns. Gestern war Abflug aus New York. Der Flieger war etwa 20 min später angesetzt worden. Das war aber kein größeres Problem.
Viel ärgerlicher war hingegen, dass der Anschlussflug in Cleveland 25min Verspätung hatte, weil auf andere Flieger gewartet werden musste. Grund: Die Zeit zwischen Ankuft in Las Vegas und Konzert war ohnehin schon recht knapp, Wir sind dann also gg 20 Uhr am Flughafen angekommen und direkt zum Taxi gedüst.
War ganz schön frisch in Las Vegas und auch sehr windig. Am Abend waren es noch 23 Grad, aber auf unserem Heimweg vom Konzert waren es dann gerade mal noch 15 Grad. Ein richtiger Kaltlufteinbruch also.
Taxi vom Flughafen zum Hotel war unverschämt teuer. Mal abgesehen davon, dass aufgrund des Memorial Day Weekends hier eh alles zu spät war. Immerhin 35 bucks für ne Strecke, die vielleicht 3-4 Meilen war. Man muss ja auch immer noch dieses Trinkgeld zahlen.
Letztendlich habe wir es dann aber doch einigermaßen in time zum Club geschafft, wo ein Vor-DJ natürlich ersteinmal aufgeheizt hat. Tiesto kam schließlich gegen 1Uhr und hat bis 04:30 Uhr aufgelegt. Es war ja in der Tat ein teueres Ticket auf dem Firstfloor. Tiesto war es aber jeden Dollar wert. Einfach nur klasse !!! Mit Getränken haben wir uns dann aber doch zurückgehalten, nicht, dass noch der Eindruck entsteht, wir wären Großverdiener.;-) Immerhin 8 bucks für eine Cola 0.3l, die zu 70% aus Eis besteht ;-)
Nach seeehr kurzer Nacht sind wir jetzt gerade bei Subway um nochmal etwas zu essen. Essen war gestern nämlich auch schwierig, weil die Abzocker von Continental doch tatsächlich Extramoneten für Futter an Bord haben wollten, worauf wir natürlich dankend verzichtet haben.
So ... nun geht es den Camper abholen und dann auf nach Norden. Weit werden wir heute sicher nicht noch fahren, aber morgen ist dann Zion NP geplant.
Bis zum nächsten Mal
Grüße
Tina und Marcus
PS: In der Hektik hatten wir leider die kleine Kamera vergessen um Bilder im Club zu machen. Das holen wir dann beim Seaoflove nach ;)
Sonntag, 29. Mai 2011
Samstag, 28. Mai 2011
Erster Stopp in New York
Hey Guys ...
... wir sind gut in den USA angekommen und haben in den vergangenen beiden Tagen New York etwas näher kennen gelernt.
Abflug war am vergangenen Mittwoch ... die Vulkanasche hatten glücklicherweise keinen Einfluss auf unsere Reise. In Newark (New Jersey) gelandet, wurden wir erstmal komplett erfasst. Sprich Fingerabdrücke (alle Finger) und Foto. Fehlten nur noch die Urin- und Blutprobe. Das soll mir nochmal jemand in Deutschland was vom gläsernen Bürger erzählen. Die USA weiß innerhalb kürzester Zeit mehr von mir, als mein eigenes Heimatsland.
Am Mittwoch ging dann nicht mehr viel. Wir sind vom Flughafen gefühlte 3h Stunden mit dem Bus in die Innenstadt gefahren und von dort weiter via Subway zum Hotel. Mit Rucksack hinten und vorne sah das sicher nicht nur lustig aus, sondern war auch ziemlich anstrengend.
Am Donnerstag haben wir dann Downtown erkundet. Sprich Brooklyn Bridge, Ground Zero, Wall Street und was man noch so alles in der Gegend findet. Wir sind auch mit der Fähre nach Staten Island gefahren, um auf dem Weg dort hin der Freiheitsstatue etwas näher zu kommen. Die Sicht war gestern allerdings nicht so dolle. Hin und wieder tief hängende Wolken und diesig. Entsprechend war es mit den Fotos auch recht schwierig.
Am heutigen ... bei euch gestrigen Freitag haben wir dann zusammen mit meiner Schwester etwas unternommen. Sie hat uns durch den Central Park geführt. Anschließend sind wir bis zum Rockefeller Center gelaufen und haben uns dort New York mal von oben angeschaut. Zwar war die Sicht auch diesmal nicht astrein ... typischer Warmsektor halt ... aber besser als am Vortag. Auf dem Weg dort hin haben wir natürlich auch noch andere Dinge kennen gelernt, die ich hier in der Kürze der Zeit nicht alle aufzählen kann. In jedem Fall ein interessanter Rundgang bei dem wir viel kennen gelernt haben.
Zwei Tage durch die Gegend laufen sind eine ganz schöne Belastung für die Füße. Morgen aber geht es schon weiter ... da fliegen wir über Cleveland nach Las Vegas. Dort kommen wir gg 19Uhr an. Dann schnell ab ins Hotel ... Zeug abstellen und gleich zum The Joint (beim Hard Rock Café) zum Tiesto-Konzert. Zusammen mit Flug, Zeitumstellung und Disco bis zum Morgen wird das sicherlich wieder ziemlich anstrengend. Aber wir freuen uns drauf.
Wir werden uns dann sicher wieder melden, wenn wir unseren Camper haben und das nächste Mal Internetzugang. Bis dahin ersteinmal ein schönes WE.
Zum Abschluss ein ganz kleiner Einblick in die Bildersammlung...
Grüße
Tina + Marcus
... wir sind gut in den USA angekommen und haben in den vergangenen beiden Tagen New York etwas näher kennen gelernt.
Abflug war am vergangenen Mittwoch ... die Vulkanasche hatten glücklicherweise keinen Einfluss auf unsere Reise. In Newark (New Jersey) gelandet, wurden wir erstmal komplett erfasst. Sprich Fingerabdrücke (alle Finger) und Foto. Fehlten nur noch die Urin- und Blutprobe. Das soll mir nochmal jemand in Deutschland was vom gläsernen Bürger erzählen. Die USA weiß innerhalb kürzester Zeit mehr von mir, als mein eigenes Heimatsland.
Am Mittwoch ging dann nicht mehr viel. Wir sind vom Flughafen gefühlte 3h Stunden mit dem Bus in die Innenstadt gefahren und von dort weiter via Subway zum Hotel. Mit Rucksack hinten und vorne sah das sicher nicht nur lustig aus, sondern war auch ziemlich anstrengend.
Am Donnerstag haben wir dann Downtown erkundet. Sprich Brooklyn Bridge, Ground Zero, Wall Street und was man noch so alles in der Gegend findet. Wir sind auch mit der Fähre nach Staten Island gefahren, um auf dem Weg dort hin der Freiheitsstatue etwas näher zu kommen. Die Sicht war gestern allerdings nicht so dolle. Hin und wieder tief hängende Wolken und diesig. Entsprechend war es mit den Fotos auch recht schwierig.
Am heutigen ... bei euch gestrigen Freitag haben wir dann zusammen mit meiner Schwester etwas unternommen. Sie hat uns durch den Central Park geführt. Anschließend sind wir bis zum Rockefeller Center gelaufen und haben uns dort New York mal von oben angeschaut. Zwar war die Sicht auch diesmal nicht astrein ... typischer Warmsektor halt ... aber besser als am Vortag. Auf dem Weg dort hin haben wir natürlich auch noch andere Dinge kennen gelernt, die ich hier in der Kürze der Zeit nicht alle aufzählen kann. In jedem Fall ein interessanter Rundgang bei dem wir viel kennen gelernt haben.
Zwei Tage durch die Gegend laufen sind eine ganz schöne Belastung für die Füße. Morgen aber geht es schon weiter ... da fliegen wir über Cleveland nach Las Vegas. Dort kommen wir gg 19Uhr an. Dann schnell ab ins Hotel ... Zeug abstellen und gleich zum The Joint (beim Hard Rock Café) zum Tiesto-Konzert. Zusammen mit Flug, Zeitumstellung und Disco bis zum Morgen wird das sicherlich wieder ziemlich anstrengend. Aber wir freuen uns drauf.
Wir werden uns dann sicher wieder melden, wenn wir unseren Camper haben und das nächste Mal Internetzugang. Bis dahin ersteinmal ein schönes WE.
Zum Abschluss ein ganz kleiner Einblick in die Bildersammlung...
Grüße
Tina + Marcus
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| USA_NewYork |
Mittwoch, 18. Mai 2011
Ein Wochenende im Zeichen des Fußballs
Hallo zusammen,
ein spannendes und ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns. Geplant war eine Reise nach Bochum und der Besuch des letzten Spiels von Bochum in der zweiten Liga. Nachdem ich bereits am Donnerstag in Kassel angekommen bin, ging es dann am Samstag endlich los.
Das Wochenende war ja geprägt von Fußball, denn bereits am Samstag war der letzte Spieltag in der ersten Bundesliga. Entsprechend begegneten uns schon auf dem Kasseler Bahnhof die ersten Fans. Gesichtet wurden die ersten Dortmunder und ein paar Hamburger Fans.
Die Anreis nach Bochum verlief relativ problemlos. Da bereits schnell alles ausgebucht war, mussten wir uns in Essen niederlassen. Das ist im Ruhrgebiet aber bekanntlich kein größeres Problem. Der Mensch an der Rezeption hat uns natürlich sofort als Besucher des Eurovision Song Contest abgestempelt. Nachdem wir ihn darauf aufmerksam gemacht hatten, dass wir zum Sonntagsspiel wollten, haben wir ihm dann wohl seine Illusion der Menschenkenntnis genommen ;-) Das Hotel war alles in allem ganz nett.
Wir haben uns dann auf den Weg nach Bochum gemacht, um dort mal ein bissel die Stadt zu erkunden. Unterwegs trafen wir dann schon auf größere Fangruppen von Dortmund und auch ein paar Schalker. Zu unserer Überraschung war Bochum doch gar nicht so unansehnlich. Ich mein ist jetzt nicht die schönste Stadt, die wir gesehen haben, aber in Relation zu den Erwartungen ...
Aufgrund der Tageskarte konnte wir dann auch ein wenig mit der U-Bahn umher fahren. So haben wir beispielsweise das Deutsche Bergbaumuseum aufgesucht. Da die Öffnungszeiten aber nur einen Besuch bis 17Uhr zuließen, haben wir uns dazu entschieden, dass beim nächsten Mal nachzuholen.
Danach sind wir zum Uni-Campus gefahren, der einige interessante Ansichten bot. Da war das Parkhaus direkt und dem Campushof und hinten raus hatte man einen Ausblick in die grüne Natur. Es lohnt sich auf jeden Fall mal dort vorbei zu schauen und dort umzuschauen. Trotz der ollen Blockbauten war es eigentlich ganz nett dort.
Weiter ging es zum Bermuda-Dreieck, wo wir die letzten Minuten der ersten Liga in einem der vielen aufgestellten Fernseher angeschaut haben. Das ist mal wirklich eine Fußballfankultur. Eine Fußballkneipe an der nächsten und alle möglichen Fußballtrikots. :-) Von nun an stand fest, dass Gladbach der mögliche Relegationsgegner von Bochum ist, was uns jetzt nicht so sehr freute.
Wir haben dann ersteinmal gemütlich einen Kaffee getrunken, ehe wir uns auf den Weg zur Jahrhunderthalle gemacht haben. Die Umgebung der Halle ist landschaftlich wunderbar restauriert. Da hat es wirklich Spaß gemacht spazieren zu gehen. Auch architektonisch sind die dortigen Brücken sehr ansehnlich.
Sonntag war es dann endlich soweit. Das Spiel sollte um 13:30 Uhr starten. Wir haben uns also auf den Weg nach Bochum gemacht. Da der große Umzug in Dortmund geplant war, kamen uns immer wieder Massen an Dortmundfans entgegen. Die sind auch quasi an jeder Haltestelle der S-Bahn nach Bochum zugestiegen. Allerdings nahm auch der Blauanteil immer mehr zu.
In Bochum schließlich musste man die "normalen Menschen", die an diesem Tag nichts mit Fußball zu tun hatten, schon fast suchen. Der Plan war den Rucksack in ein Schließfach einzuschließen. Dumm nur, dass viele andere Leute auch diesen Plan hatten. Nun war guter Rat teuer. Wir also direkt ins benachbarte IBIS getigert und nach einer Bleibe gefragt. Leider war da nix zu machen. Auf der anderen Straßenseite war aber noch das "Park Inn". Die waren dort sehr nett und haben bereitwillig und auch unentgeldlich den Rucksack angenommen. Sehr schön! Irgendwie wurden wir das Gefühl nicht los, dass wir nicht die ersten waren, die diese Option genutzt hatten (wir hatten eine 4stellige Nummer ;-)).
Nun konnte es also endlich los gehen. Im Stadion angekommen war im Stehbereich schon alles ziemlich voll, obwohl es noch eine 3/4 Stunde bis zum Spiel war. Wir haben uns mit zwei Bier also nach oben durchgeschlagen. Kurz bevor das Spiel los ging dachte ich mir, dass es vielleicht ganz gut wäre nochmal die Örtlichkeiten aufzusuchen. Aufgrund nicht vorhandener Gänge, gab es da aber absolut keine Chance. Da möchte ich dann auch nicht dabei sein, wenn mal eine Massenpanik ausbricht...
Das Spiel hätte besser nicht laufen können ... 3:1 und die Relegation geschafft. Nach dem Spiel kam man auf die Idee anzukündigen, dass man ab sofort ein Ticket für das Relegationsheimspiel kaufen kann. Das hat zu erhöhten Komplikationen beim Verlassen des Stadions geführt. Der Verkauf war nämlich innerhalb der Einlasstore und wir mussten raus. Es entwickelte sich eine Gegenströmung, die vor allem bei den Toren zu akuter Atemnot bei kleingewachsenen Menschen führt. Irgendwie haben wir uns aber nach 20min dann doch rausgewunden ... sichtlich erleichtert. Das war also sicherlich suboptimal mit dem Kartenverkauf.
Für unsere Heimreise nach Kassel (bzw. für mich dann weiter nach Offenbach) hatten wir ein Wochenendticket gekauft und waren damit auf Nahverkehr angewiesen. Wenn man den verschiedenen Fangruppen näher kommen will ... der beste Weg ;-) Erst sollt es von Bochum nach Hamm gehen. Der Zug hatte aber mehr als 20min Verspätung. Daher haben wir uns kurzfristig entschieden nach Paderborn weiter zu fahren. Der aus Dortmund ankommende Zug entleerte sich gelb und wurde mit blau gefüllt.
Der Zug in Paderborn sollte auf uns warten. Da dieser aber nicht direkt nach Kassel fuhr, sorgte das für einige Irritationen. Reaktionsschnell und mit etwas Glück haben wir ihn dann aber doch bekommen. In Warburg war Umsteigen angesagt. In dem dort wartenden Zug empfingen uns rauchend und trinkend die Anhänger der Löwen, die in Paderborn ein Auswärtsspiel hatten und offenbar schon vorher in Warburg ankamen. Vorbei an ersten Alkoholleichen haben wir dann doch noch ein nicht so verrauchtes Abteil gefunden.
Von Kassel bin ich dann schließlich weiter nach Frankfurt gefahren. Warum ein Kaiserslautern Fan auf dem Kasselbahnhof war, wo doch offenbar Kaiserslautern bereits am Vortag ein Heimspiel hatte, erschließt sich mir allerdings nichts. Er komplettierte aber schließlich unsere vielfältigen Fanerlebnisse.
Ich kann nur jedem empfehlen sich ein Wochenendticket zu nehmen und dann mit den Regionalzügen durch das Ruhrgebiet zu fahren. Das ist wirklich interessant :-) Anbei noch ein paar Bilder von Bochum und Spiel.
Viele Grüße
Marcus
ein spannendes und ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns. Geplant war eine Reise nach Bochum und der Besuch des letzten Spiels von Bochum in der zweiten Liga. Nachdem ich bereits am Donnerstag in Kassel angekommen bin, ging es dann am Samstag endlich los.
Das Wochenende war ja geprägt von Fußball, denn bereits am Samstag war der letzte Spieltag in der ersten Bundesliga. Entsprechend begegneten uns schon auf dem Kasseler Bahnhof die ersten Fans. Gesichtet wurden die ersten Dortmunder und ein paar Hamburger Fans.
Die Anreis nach Bochum verlief relativ problemlos. Da bereits schnell alles ausgebucht war, mussten wir uns in Essen niederlassen. Das ist im Ruhrgebiet aber bekanntlich kein größeres Problem. Der Mensch an der Rezeption hat uns natürlich sofort als Besucher des Eurovision Song Contest abgestempelt. Nachdem wir ihn darauf aufmerksam gemacht hatten, dass wir zum Sonntagsspiel wollten, haben wir ihm dann wohl seine Illusion der Menschenkenntnis genommen ;-) Das Hotel war alles in allem ganz nett.
Wir haben uns dann auf den Weg nach Bochum gemacht, um dort mal ein bissel die Stadt zu erkunden. Unterwegs trafen wir dann schon auf größere Fangruppen von Dortmund und auch ein paar Schalker. Zu unserer Überraschung war Bochum doch gar nicht so unansehnlich. Ich mein ist jetzt nicht die schönste Stadt, die wir gesehen haben, aber in Relation zu den Erwartungen ...
Aufgrund der Tageskarte konnte wir dann auch ein wenig mit der U-Bahn umher fahren. So haben wir beispielsweise das Deutsche Bergbaumuseum aufgesucht. Da die Öffnungszeiten aber nur einen Besuch bis 17Uhr zuließen, haben wir uns dazu entschieden, dass beim nächsten Mal nachzuholen.
Danach sind wir zum Uni-Campus gefahren, der einige interessante Ansichten bot. Da war das Parkhaus direkt und dem Campushof und hinten raus hatte man einen Ausblick in die grüne Natur. Es lohnt sich auf jeden Fall mal dort vorbei zu schauen und dort umzuschauen. Trotz der ollen Blockbauten war es eigentlich ganz nett dort.
Weiter ging es zum Bermuda-Dreieck, wo wir die letzten Minuten der ersten Liga in einem der vielen aufgestellten Fernseher angeschaut haben. Das ist mal wirklich eine Fußballfankultur. Eine Fußballkneipe an der nächsten und alle möglichen Fußballtrikots. :-) Von nun an stand fest, dass Gladbach der mögliche Relegationsgegner von Bochum ist, was uns jetzt nicht so sehr freute.
Wir haben dann ersteinmal gemütlich einen Kaffee getrunken, ehe wir uns auf den Weg zur Jahrhunderthalle gemacht haben. Die Umgebung der Halle ist landschaftlich wunderbar restauriert. Da hat es wirklich Spaß gemacht spazieren zu gehen. Auch architektonisch sind die dortigen Brücken sehr ansehnlich.
Sonntag war es dann endlich soweit. Das Spiel sollte um 13:30 Uhr starten. Wir haben uns also auf den Weg nach Bochum gemacht. Da der große Umzug in Dortmund geplant war, kamen uns immer wieder Massen an Dortmundfans entgegen. Die sind auch quasi an jeder Haltestelle der S-Bahn nach Bochum zugestiegen. Allerdings nahm auch der Blauanteil immer mehr zu.
In Bochum schließlich musste man die "normalen Menschen", die an diesem Tag nichts mit Fußball zu tun hatten, schon fast suchen. Der Plan war den Rucksack in ein Schließfach einzuschließen. Dumm nur, dass viele andere Leute auch diesen Plan hatten. Nun war guter Rat teuer. Wir also direkt ins benachbarte IBIS getigert und nach einer Bleibe gefragt. Leider war da nix zu machen. Auf der anderen Straßenseite war aber noch das "Park Inn". Die waren dort sehr nett und haben bereitwillig und auch unentgeldlich den Rucksack angenommen. Sehr schön! Irgendwie wurden wir das Gefühl nicht los, dass wir nicht die ersten waren, die diese Option genutzt hatten (wir hatten eine 4stellige Nummer ;-)).
Nun konnte es also endlich los gehen. Im Stadion angekommen war im Stehbereich schon alles ziemlich voll, obwohl es noch eine 3/4 Stunde bis zum Spiel war. Wir haben uns mit zwei Bier also nach oben durchgeschlagen. Kurz bevor das Spiel los ging dachte ich mir, dass es vielleicht ganz gut wäre nochmal die Örtlichkeiten aufzusuchen. Aufgrund nicht vorhandener Gänge, gab es da aber absolut keine Chance. Da möchte ich dann auch nicht dabei sein, wenn mal eine Massenpanik ausbricht...
Das Spiel hätte besser nicht laufen können ... 3:1 und die Relegation geschafft. Nach dem Spiel kam man auf die Idee anzukündigen, dass man ab sofort ein Ticket für das Relegationsheimspiel kaufen kann. Das hat zu erhöhten Komplikationen beim Verlassen des Stadions geführt. Der Verkauf war nämlich innerhalb der Einlasstore und wir mussten raus. Es entwickelte sich eine Gegenströmung, die vor allem bei den Toren zu akuter Atemnot bei kleingewachsenen Menschen führt. Irgendwie haben wir uns aber nach 20min dann doch rausgewunden ... sichtlich erleichtert. Das war also sicherlich suboptimal mit dem Kartenverkauf.
Für unsere Heimreise nach Kassel (bzw. für mich dann weiter nach Offenbach) hatten wir ein Wochenendticket gekauft und waren damit auf Nahverkehr angewiesen. Wenn man den verschiedenen Fangruppen näher kommen will ... der beste Weg ;-) Erst sollt es von Bochum nach Hamm gehen. Der Zug hatte aber mehr als 20min Verspätung. Daher haben wir uns kurzfristig entschieden nach Paderborn weiter zu fahren. Der aus Dortmund ankommende Zug entleerte sich gelb und wurde mit blau gefüllt.
Der Zug in Paderborn sollte auf uns warten. Da dieser aber nicht direkt nach Kassel fuhr, sorgte das für einige Irritationen. Reaktionsschnell und mit etwas Glück haben wir ihn dann aber doch bekommen. In Warburg war Umsteigen angesagt. In dem dort wartenden Zug empfingen uns rauchend und trinkend die Anhänger der Löwen, die in Paderborn ein Auswärtsspiel hatten und offenbar schon vorher in Warburg ankamen. Vorbei an ersten Alkoholleichen haben wir dann doch noch ein nicht so verrauchtes Abteil gefunden.
Von Kassel bin ich dann schließlich weiter nach Frankfurt gefahren. Warum ein Kaiserslautern Fan auf dem Kasselbahnhof war, wo doch offenbar Kaiserslautern bereits am Vortag ein Heimspiel hatte, erschließt sich mir allerdings nichts. Er komplettierte aber schließlich unsere vielfältigen Fanerlebnisse.
Ich kann nur jedem empfehlen sich ein Wochenendticket zu nehmen und dann mit den Regionalzügen durch das Ruhrgebiet zu fahren. Das ist wirklich interessant :-) Anbei noch ein paar Bilder von Bochum und Spiel.
Viele Grüße
Marcus
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| Bochum11051415 |
Dienstag, 26. April 2011
Ausflug nach Hann-Münden
Salut,
nicht weit entfernt von Kassel liegt das kleine Städtchen Hann.Münden oder ausgeschrieben Hannoversch Münden. Die Entfernung beträgt nur etwa 25 km und wäre sicherlich auch eine gute Fahrradstrecke gewesen, aber aus Mangel an fahrbarem Untersatz, der dann auch bis dorthin hält, haben wir doch das Auto genommen.
Hann.Münden ist insofern interessant, dass dort die Flüsse Werra und Fulda zur Weser zusammenfließen. Daher trägt die Stadt auch den Namen: "Drei-Flüsse-Stadt". Aber nicht nur die Lage in schönster Natur überzeugt, sondern auch die Stadt selbst, die aus vielen Fachwerkhäusern und ansehnlichen Villen an Berghängen besteht.
Eigentlich hieß Hann.Münden mal nur Münden, aber da gibt es noch ein anderes Städtchen an der Weser mit dem Namen Minden. Um Verwechslungsgefahr vorzubeugen, hat man den Namenszusatz genommen.
Hann-Münden ist die südlichste Stadt von Niedersachsen und sowohl die östlichen, als auch die westlichen Teile der Gemeindegrenze fallen mit Hessen zusammen.
Dieses Städtchen lohnt es sich auf jeden Fall mal anzuschauen. Mit einem schönen Eis an den Fachwerkhäusern vorbei zu schlendern, oder im Flusstal umher zu wandern. Ein paar Eindrücke habe ich mal hochgeladen und angehängt.
Viele Grüße
Marcus
nicht weit entfernt von Kassel liegt das kleine Städtchen Hann.Münden oder ausgeschrieben Hannoversch Münden. Die Entfernung beträgt nur etwa 25 km und wäre sicherlich auch eine gute Fahrradstrecke gewesen, aber aus Mangel an fahrbarem Untersatz, der dann auch bis dorthin hält, haben wir doch das Auto genommen.
Hann.Münden ist insofern interessant, dass dort die Flüsse Werra und Fulda zur Weser zusammenfließen. Daher trägt die Stadt auch den Namen: "Drei-Flüsse-Stadt". Aber nicht nur die Lage in schönster Natur überzeugt, sondern auch die Stadt selbst, die aus vielen Fachwerkhäusern und ansehnlichen Villen an Berghängen besteht.
Eigentlich hieß Hann.Münden mal nur Münden, aber da gibt es noch ein anderes Städtchen an der Weser mit dem Namen Minden. Um Verwechslungsgefahr vorzubeugen, hat man den Namenszusatz genommen.
Hann-Münden ist die südlichste Stadt von Niedersachsen und sowohl die östlichen, als auch die westlichen Teile der Gemeindegrenze fallen mit Hessen zusammen.
Dieses Städtchen lohnt es sich auf jeden Fall mal anzuschauen. Mit einem schönen Eis an den Fachwerkhäusern vorbei zu schlendern, oder im Flusstal umher zu wandern. Ein paar Eindrücke habe ich mal hochgeladen und angehängt.
Viele Grüße
Marcus
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| Hann.Münden110422 |
Extremwetterkongess in Hamburg
Moin,
mittlerweile ist es schon wieder 2 Wochen her, dass ich beim Extremwetterkongress in Hamburg gewesen bin. Gerade noch rechtzeitig bin ich wieder gesund geworden (2 Tage vorher). Ich war zwar immer noch nicht wieder voll fit, aber es war ausreichend um eine schöne Zeit dort zu verleben.
Es gab wieder viele interessante Vorträge, auch von Themen, die vielleicht eher im entfernten Sinne mit Extremwetter und Klima zu tun hatten, wie beispielsweise: "Wetter und Kriminalität", "Segelfliegen", "7 summits, Extrembergesteigen" oder auch "Fahrradtour durch Sibirien im Winter". Aber auch von den Fachbeiträgen waren einige interessante dabei. Sicherlich kann man den EWK nicht mit einem Wissenschaftskongress vergleichen. Aber das soll es ja auch gar nicht sein. Der EWK ist eine willkommene Abwechslung um über den Tellerrand hinaus zuschauen, alte Bekanntschaften aus der Meteorologie zu treffen und viel Spaß dabei zu haben.
Nicht zu vergessen ist auch die "Vermarktung" des Wetterturniers. Wie auch in den beiden letzten Jahren wurde der Synoptiker des Jahres gekürt und das bei einem großen Publikum. Das war nicht nur für den Preisträger Ralf Schmidt eine tolle Sache, sondern hat auch mir viel Freude bereitet.
Untergebracht war ich in einer günstigen Unterkunft keine 5min weg vom Unigebäude. Überhaupt war alles sehr nah. Der Bahnhof (Dammtor) lag quasi auch direkt vor der Haustür. Die Unterkunft war zwar günstig, aber dafür sehr exquisit. Es war letztlich eine Jugendstilwohnung und in jedem zimmer war jemand untergebracht: Auf dem Flur waren dann Tische zu Frühstücken oder ähnlichen Dingen. Auch eine Küche gab es. Das ganze hatte etwas von Hostel, außer das jemand anderes als die Gäste da war. Die Hausdame kam nur am Tag mal kurz schauen, ob alles in Ordnung ist. Das Hotel "Mini Hotel" ist auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man jetzt auf Luxus keinen Wert legt und mal was anderes haben möchte.
Im Anhang noch Bilder vom Zimmer eines Kollegen ... meines war nicht ganz so spektakulär ..., dem offenen Treppenhaus und dem Gewinner des Preises.
Viele Grüße
Marcus
mittlerweile ist es schon wieder 2 Wochen her, dass ich beim Extremwetterkongress in Hamburg gewesen bin. Gerade noch rechtzeitig bin ich wieder gesund geworden (2 Tage vorher). Ich war zwar immer noch nicht wieder voll fit, aber es war ausreichend um eine schöne Zeit dort zu verleben.
Es gab wieder viele interessante Vorträge, auch von Themen, die vielleicht eher im entfernten Sinne mit Extremwetter und Klima zu tun hatten, wie beispielsweise: "Wetter und Kriminalität", "Segelfliegen", "7 summits, Extrembergesteigen" oder auch "Fahrradtour durch Sibirien im Winter". Aber auch von den Fachbeiträgen waren einige interessante dabei. Sicherlich kann man den EWK nicht mit einem Wissenschaftskongress vergleichen. Aber das soll es ja auch gar nicht sein. Der EWK ist eine willkommene Abwechslung um über den Tellerrand hinaus zuschauen, alte Bekanntschaften aus der Meteorologie zu treffen und viel Spaß dabei zu haben.
Nicht zu vergessen ist auch die "Vermarktung" des Wetterturniers. Wie auch in den beiden letzten Jahren wurde der Synoptiker des Jahres gekürt und das bei einem großen Publikum. Das war nicht nur für den Preisträger Ralf Schmidt eine tolle Sache, sondern hat auch mir viel Freude bereitet.
Untergebracht war ich in einer günstigen Unterkunft keine 5min weg vom Unigebäude. Überhaupt war alles sehr nah. Der Bahnhof (Dammtor) lag quasi auch direkt vor der Haustür. Die Unterkunft war zwar günstig, aber dafür sehr exquisit. Es war letztlich eine Jugendstilwohnung und in jedem zimmer war jemand untergebracht: Auf dem Flur waren dann Tische zu Frühstücken oder ähnlichen Dingen. Auch eine Küche gab es. Das ganze hatte etwas von Hostel, außer das jemand anderes als die Gäste da war. Die Hausdame kam nur am Tag mal kurz schauen, ob alles in Ordnung ist. Das Hotel "Mini Hotel" ist auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man jetzt auf Luxus keinen Wert legt und mal was anderes haben möchte.
Im Anhang noch Bilder vom Zimmer eines Kollegen ... meines war nicht ganz so spektakulär ..., dem offenen Treppenhaus und dem Gewinner des Preises.
Viele Grüße
Marcus
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| EWK11 |
Der größte europäische Käfer...
... lag am Ostersonntag an den Fahrradständern beim Deutschen Wetterdienst auf dem Rücken. Ich war zunächst völlig geschockt. Hatte ich doch bisher noch nicht mal annähernd einen so großen Käfer gesehen. Erst dachte ich, es handelt sich um irgendeine Mutation oder einen entflohenen Käfer. Ich habe mir auch gar nicht getraut ihn umzudrehen. Eigentlich schade, denn auf den Rücken sieht er nicht so schön aus.
Es war, wie ich nun heraus gefunden habe ein Hirschkäfer. Seine Art ist stark gefährdet und wer weiß, wann ich so einen Käfer mal wieder sehe. Schade, dass ich Ihn nicht umgedreht habe.
Seine Maße waren etwa 6-7 cm lang und und 3- 4cm breit. So genau weiß ich es nicht mehr. So ein Vieh sollte einen auf jeden Fall besser nicht beim Fahrradfahren ins Auge fliegen ;) Und jetzt kommts ... ich habe sogar ein Foto (Handyaufnahme) :-)
Mehr Infos zum Hirschkäfer: Wiki
Und hier nun das Foto des männlichen Exemplares:
Grüße
Marcus
Es war, wie ich nun heraus gefunden habe ein Hirschkäfer. Seine Art ist stark gefährdet und wer weiß, wann ich so einen Käfer mal wieder sehe. Schade, dass ich Ihn nicht umgedreht habe.
Seine Maße waren etwa 6-7 cm lang und und 3- 4cm breit. So genau weiß ich es nicht mehr. So ein Vieh sollte einen auf jeden Fall besser nicht beim Fahrradfahren ins Auge fliegen ;) Und jetzt kommts ... ich habe sogar ein Foto (Handyaufnahme) :-)
Mehr Infos zum Hirschkäfer: Wiki
Und hier nun das Foto des männlichen Exemplares:
Grüße
Marcus
Donnerstag, 7. April 2011
Krank ... und Tierpark Sababurg
Guten Abend in die Runde,
ich hänge nun mittlerweile schon bald 2 Wochen zu Hause ... im Bett. Warum? Ich sags euch ... Pfeiffersches Drüsenfieber. Ziemlich nervige und langwierige Sache. Zwar geht es mir nicht mehr so schlecht wie noch in der vergangenen Woche, aber so richtig wird es einfach nicht. Letzte Woche hatte ich neben Fieber auch massive Kopfschmerzen. Da war quasi gar nichts mit mir anzufangen. Diese Woche geht es da schon wieder. Dafür habe ich jetzt schon seit 4 Tagen ziemlich Halsschmerzen. Auch nicht schön.
Man wartet und wartet und wartet ... auf den Tag wo es wieder gut geht. Kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal so lange mich im Bett aufgehalten habe. So langsam rückt nun auch der Extremwetterkongress in Hamburg näher. Es wäre überaus bedauerlich, wenn ich dann immer noch nicht fit bin. Sind nur noch 4 Tage. So langsam wird es eng.
Machen kann man eh nichts, außer warten und hoffen.
So ... genug zu krank sein und rumjammern. Jetzt mal noch ein paar Bilderchen aus dem Tierpark Sababurg, wo ich mit Tina vor ein paar Wochen gewesen bin.
Grüße und bis bald
Marcus
ich hänge nun mittlerweile schon bald 2 Wochen zu Hause ... im Bett. Warum? Ich sags euch ... Pfeiffersches Drüsenfieber. Ziemlich nervige und langwierige Sache. Zwar geht es mir nicht mehr so schlecht wie noch in der vergangenen Woche, aber so richtig wird es einfach nicht. Letzte Woche hatte ich neben Fieber auch massive Kopfschmerzen. Da war quasi gar nichts mit mir anzufangen. Diese Woche geht es da schon wieder. Dafür habe ich jetzt schon seit 4 Tagen ziemlich Halsschmerzen. Auch nicht schön.
Man wartet und wartet und wartet ... auf den Tag wo es wieder gut geht. Kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal so lange mich im Bett aufgehalten habe. So langsam rückt nun auch der Extremwetterkongress in Hamburg näher. Es wäre überaus bedauerlich, wenn ich dann immer noch nicht fit bin. Sind nur noch 4 Tage. So langsam wird es eng.
Machen kann man eh nichts, außer warten und hoffen.
So ... genug zu krank sein und rumjammern. Jetzt mal noch ein paar Bilderchen aus dem Tierpark Sababurg, wo ich mit Tina vor ein paar Wochen gewesen bin.
Grüße und bis bald
Marcus
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