Nur noch wenige Tage, dann werde ich Essen schon wieder den Rücken zukehren. Am vergangenen Wochenende bin ich nochmal ein bissel herum gekommen.
Am Samstag (21.08.) hab ich mich nach Köln begeben. Dort fand die GamesCom statt, die Messe, die bis vor zwei Jahren noch in Leipzig gewesen ist. Ich hatte mich daran erinnert gefühlt, dass ich dort selbst einmal gewesen bin, wo ich noch jünger war. Daher dacht ich mir . . . hast ja eh nix besseres zu . . . schauste dir die Sache mal an. Im Unterschied zu damals spiele ich aber kein Computer mehr, mir fehlt da einfach die Zeit, oder anders gesagt, wenn dann mal Zeit ist, dann macht man andere wichtige Dinge. Jedenfalls war ich dort und muss sagen, dass das schon ziemlich krass ist, was dort abgeht. Diese riesigen Bühnen mit Animateuren, die nichts machen, als die pubertierenden Jugendlichen dazu zu bewegen für ein TShirt, einen Beutel oder sonstigen Plunder wie irre herum zu schreien. "Ich sage Game, ihr sagt star" -->
"Game" "Staaar", "Game" "Staaar" ... "Game" "Staaaaaar". Schon ziemlich krank das Ganze, scheint in jedem Fall so ne Art Herdenzwang zu sein. Man steht in ner großen Menge, es wird laut geschrieen, dazu heiße Jungs und vor allem Mädels und wummerte Musik im Hintergrund. Das scheint so mitzureißen, dass man selbst für den Schlüpper der Oma die Kehle aus dem Hals schreit und sich mit seinen Stehnachbarn kloppt. Als außenstehender sehr amüsant zu beobachten. Genau wie die Tatsache, dass irgendwie immer die gleichen Typen/Charaktere dort rum rennen. Es gibt entweder die schlacksigen und ausgehungerten Jugendlichen, die kaum Tageslicht sehen, weil sie bei zugezogener Gardine Tag und Nacht vor ihrer Maschine sitzen und dann die äußerst pummeligen Leute, die ihr Spielezimmer halb zu Essmeile umgebaut haben um ja nicht in Versuchung zu kommen, auch einmal aufzustehen. Nunja...genug gelästert und mit (leider erfüllten) Vorurteilen um sich geschmissen. Ich habe letztlich festgestellt, dass ich vielleicht einfach schon "zu alt" bin, um diesen Hype nachzuvollziehe oder gar mitleben zu können.
Die Rückfahrt gestaltete sich dann etwas ... naja eng ... Denn nicht nur die ganzen Messeabreise, sondern auch noch die 1.FC Köln Fans wollten nach Hause. Ich denke ich brauch das nicht näher erläuetern, jeder kann sich sicher vorstellen, wie das so ablief. Im übrigen sehr lustig ... da viele verschieden Bundesligavereine auf engsten Raum sind... sieht man einen Bahnhof die Kölnfans, am nächsten dann die Gladbachfans und so weiter. :-)
Der Sonntag war recht uneffektiv, da es eher ein Schauer/Gewittertag gewesen ist. Das einzig interessante war, dass ich bei Kettwig auf einen Berg, oder besser größeren Hügel gellettert bin und dann irgendwo auf einem imposanten Privatgrundstück raus kam. Das ich mich dort nicht aufhalten darf, war mir zu Beginn nicht ganz klar. Ich bin so ein bissel durch den angelegten Park gewandert und kam dann plötlich an einem abgeschlossenen Tor raus...dann stellte ich auch fest, dass quasi überall Zäune waren und ich inmitten eines abgesperrten Grundstückes umher laufe. Hab mich dann unauffällig entfern und zum Glück hat mich auch niemand gesehen und es war keine Selbstschussanlage aufgebaut.
Am Montag, den ich auch noch frei hatte, bin ich bei 100% Sauwetter pur nach Münster gefahren, um Verwandschaft zu besuchen. War von Prinzip ganz nett, abgesehen von der Tatsache, dass es zum Teil heftigst geschüttet hatte.
So...morgen habe ich noch nen Spätdienst, höchstwahrscheinlich Unwetterspätdienst und dann gehts über Umwege (Kassel, Erfurt) zurück nach Offenbach, wo ich aber nur die Nacht zum Sonntag verbringe, ehe es mit den Flieger nach Sibiu geht. Von dort werde ich mich dann sicherlich mal melden.
Viele Grüße
Marcus
Mittwoch, 25. August 2010
Donnerstag, 19. August 2010
Ausflug nach Offenbach
Hallöchen,
ich möchte mich mal wieder aus Essen melden. Mittlerweile bin ich schon die dritte Woche hier. Allerdings mit Unterbrechung, denn am vergangenen Wochenende habe ich einen kleinen Abstecher nach Offenbach am Main gemacht. Praktischerweise lies sich das mit einem Besuch von Tina verbinden. :-) Allerdings hatte ich ersteinmal das Problem, dass ich meinen Wohnungsschlüssel in Essen hab liegen lassen. Dadurch war ich gezwungen, zu warten bis Tina aus Leipzig ankam. Nachdem ich ein paar Stunden gewartet hatte, kam ich dann letztendlich doch in meine Wohnung.
Das Wochenende haben wir genutzt um unterschiedliche Unternehmungen zu machen. So waren wir einen Abend zum OpenAir Kino im Hafen 2. Der Film, den wir geschaut haben war "Pi". Ein ziemlich krasser und teils surrealer Film über einen Mathematiker, der danach bestrebt war die Zahl Pi zu erforschen. Das ganze untermalt mit Musik von Massive Attack und Aphex Twin.
Am Samstag haben wir den Mittelaltermarkt in Rumpenhain besucht. Ganz nett, aber ziemliche Abzocke, denn man musste 5.50€ zahlen und drin gab es neben wenigen anderen Dingen eigentlich nur Verkaufsstände. Wie gesagt, sehr nett gemacht und schön, aber dafür bezahlen . . .
Am Sonntag schließlich der Höhepunkt und eigentliche Grund, warum wir in Essen waren: Dfb-Pokal 1. Runde - VFL Bochum vs. Kickers Offenbach. Wir waren im Bochum-Block. Eigentlich haben wir uns super auf das Spiel gefreut. Es war aber alles eine große Enttäuchung . . . 0:3 aus Sicht des Gastes. Über mehr Details lasse ich mich jetzt aber nicht aus.
Direkt nach dem Spiel ging es dann zurück nach Essen. Tina kam noch auf ein paar Tage mit, sodass wir nach der Arbeit noch ein bissel was unternehmen konnten. So haben wir am Dienstag die Zeche Zollverein besucht. Leider war die Zeit etwas kurz. Die Aussicht von der Panoramplattform und der Besuch des Museums waren wirklich recht interessant. Und wenn man dann noch als Student durchgeht, kann man ja zufrieden sein :-)
Nun bin ich wieder allein . . . die restliche Zeit werde ich aber sicher auch noch rum bekommen ;-)
Ich habe das Essen-Fotoalbum aktualisiert und neue Fotos hinzugefügt.
Viel Spaß damit und bis bald
Marcus
ich möchte mich mal wieder aus Essen melden. Mittlerweile bin ich schon die dritte Woche hier. Allerdings mit Unterbrechung, denn am vergangenen Wochenende habe ich einen kleinen Abstecher nach Offenbach am Main gemacht. Praktischerweise lies sich das mit einem Besuch von Tina verbinden. :-) Allerdings hatte ich ersteinmal das Problem, dass ich meinen Wohnungsschlüssel in Essen hab liegen lassen. Dadurch war ich gezwungen, zu warten bis Tina aus Leipzig ankam. Nachdem ich ein paar Stunden gewartet hatte, kam ich dann letztendlich doch in meine Wohnung.
Das Wochenende haben wir genutzt um unterschiedliche Unternehmungen zu machen. So waren wir einen Abend zum OpenAir Kino im Hafen 2. Der Film, den wir geschaut haben war "Pi". Ein ziemlich krasser und teils surrealer Film über einen Mathematiker, der danach bestrebt war die Zahl Pi zu erforschen. Das ganze untermalt mit Musik von Massive Attack und Aphex Twin.
Am Samstag haben wir den Mittelaltermarkt in Rumpenhain besucht. Ganz nett, aber ziemliche Abzocke, denn man musste 5.50€ zahlen und drin gab es neben wenigen anderen Dingen eigentlich nur Verkaufsstände. Wie gesagt, sehr nett gemacht und schön, aber dafür bezahlen . . .
Am Sonntag schließlich der Höhepunkt und eigentliche Grund, warum wir in Essen waren: Dfb-Pokal 1. Runde - VFL Bochum vs. Kickers Offenbach. Wir waren im Bochum-Block. Eigentlich haben wir uns super auf das Spiel gefreut. Es war aber alles eine große Enttäuchung . . . 0:3 aus Sicht des Gastes. Über mehr Details lasse ich mich jetzt aber nicht aus.
Direkt nach dem Spiel ging es dann zurück nach Essen. Tina kam noch auf ein paar Tage mit, sodass wir nach der Arbeit noch ein bissel was unternehmen konnten. So haben wir am Dienstag die Zeche Zollverein besucht. Leider war die Zeit etwas kurz. Die Aussicht von der Panoramplattform und der Besuch des Museums waren wirklich recht interessant. Und wenn man dann noch als Student durchgeht, kann man ja zufrieden sein :-)
Nun bin ich wieder allein . . . die restliche Zeit werde ich aber sicher auch noch rum bekommen ;-)
Ich habe das Essen-Fotoalbum aktualisiert und neue Fotos hinzugefügt.
Viel Spaß damit und bis bald
Marcus
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| Essen |
Mittwoch, 11. August 2010
Ausflug nach Essen – City
Nun hatte ich zwei Tage frei. Das habe ich natürlich genutzt um mich hier im Ruhrpott mal etwas umzuschauen. Am Sonntag hab ich mich auf den Weg in Richtung Innenstadt gemacht. Dabei habe ich mich dafür entschieden nicht das Auto sondern die S-Bahn zu nehmen, da dies nur 15min dauert und auch so unkomplizierter ist. Als ich mir ein Ticket am Automaten holen wollte, war dieser von anderen Reisenden belegt und hat dann nichtmal Geld genommen. Gut … hab ich das also gelassen und bin Schwarz gefahren … man bin ich böse :-P
Das Wetter war am heutigen Tag nicht so dolle, lag NRW doch direkt unter dem Höhentrog … zusammen mit Regenjacke ging das aber einigermaßen. Tja, was soll man sagen … so dolle ist Essen jetzt nicht, es gab aber ein paar kleine schöne Springbrunnen :-) Ich bin also ein bissel umher gelaufen und unter anderem alte Gebäude der ehemaligen Krupp – Werke gesehen. Diese dienen jetzt bspweise als Parkhaus für IKEA, wobei in der unteren Etage am heutigen Sonntag eine Art Flohmarkt stattfand. Anschließend kam ich am Einkaufszentrum „Limbecker Platz“ vorbei, dort bin ich direkt auf das Parkhaus hoch und hatte damit einen gewissen Überblick über Essen … die Sichten waren aber ziemlich grottig. War trotzdem irgendwie sonderbar auf einem leeren Parkdeck herum zu laufen.
Nach einem schönem Kaffee hab ich mich dann für einen Kinobesuch entschieden . Und das nicht irgendwo, sondern, wie sich heraus stellte – für mich erst als ich drin war – in Deutschlands größten Filmpalast. Ganz netter und riesiger Kinosaal. So bin ich dann schließlich zufrieden mit dem Film mit der S-Bahn zurück gefahren. Als Strafe für das Schwarzfahren hinwärts, habe ich die Bahn verpasst und musste 30min warten. Aber Strafe muss halt sein :-)
Viele Grüße
Marcus
PS: Ich habe noch ein Bilder mit in den Essen-Folder geladen, also einfach mal drauf klicken:
Das Wetter war am heutigen Tag nicht so dolle, lag NRW doch direkt unter dem Höhentrog … zusammen mit Regenjacke ging das aber einigermaßen. Tja, was soll man sagen … so dolle ist Essen jetzt nicht, es gab aber ein paar kleine schöne Springbrunnen :-) Ich bin also ein bissel umher gelaufen und unter anderem alte Gebäude der ehemaligen Krupp – Werke gesehen. Diese dienen jetzt bspweise als Parkhaus für IKEA, wobei in der unteren Etage am heutigen Sonntag eine Art Flohmarkt stattfand. Anschließend kam ich am Einkaufszentrum „Limbecker Platz“ vorbei, dort bin ich direkt auf das Parkhaus hoch und hatte damit einen gewissen Überblick über Essen … die Sichten waren aber ziemlich grottig. War trotzdem irgendwie sonderbar auf einem leeren Parkdeck herum zu laufen.
Nach einem schönem Kaffee hab ich mich dann für einen Kinobesuch entschieden . Und das nicht irgendwo, sondern, wie sich heraus stellte – für mich erst als ich drin war – in Deutschlands größten Filmpalast. Ganz netter und riesiger Kinosaal. So bin ich dann schließlich zufrieden mit dem Film mit der S-Bahn zurück gefahren. Als Strafe für das Schwarzfahren hinwärts, habe ich die Bahn verpasst und musste 30min warten. Aber Strafe muss halt sein :-)
Viele Grüße
Marcus
PS: Ich habe noch ein Bilder mit in den Essen-Folder geladen, also einfach mal drauf klicken:
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| Essen |
Mittwoch, 4. August 2010
Da bin ich nun . . . in Essen
Hallihallo aus Essen
Ich bin nun tatsächlich wohlbehalten im Ruhrgebiet angekommen. Zuvor habe ich aber nochmal das Wochenende genossen. So stand am Sonntag ein Besuch der Brita-Arena auf dem Programm. Brita . . . wer ist eigentlich Brita? Nun, in der Regel hat man wenig damit zu tun . . . Brita stellt Wasserfilter her, ist vielleicht sogar führend auf dem Gebiet . . . müsste man mal googeln. In jedem Fall ist Brita Großsponsor von Wehen Wiesbaden und entsprechend wurde das vor 2 Jahren neu gebaute Stadion danach benannt. Ist ja mittlerweile gängige Praxis beim Fußball. Da kommt mit gleich wieder die Red-Bull-Arena hoch *würgh*. Anyway.
Der Besuch war geplant drohte aber an einem zu ausgedehntem Frühstück und Stau auf der Autobahn noch zu scheitern. Letztlich fanden wir aber 5min vor Spielbeginn sehr schnell und dann auch noch ziemlich in Stadionnähe einen Parkplatz. Am Ticketschalter haben wir uns dann einfach zwei Stehplatzkarten geholt und rein gings. Vorher nicht bekannt war, dass die Stehplatzkarten direkt im Ultrablock waren. Entsprechend waren 90min Dauerbeschallung schon mal inklusive. Das war auch ganz nett aufgezogen, mit nem Megafonmenschen, der auf einem Podest direkt am Zaun stand und die ganz Zeit „Lieder“ anstimmte. Dumm nur, dass er dadurch selbst nix vom Spiel mitbekam. Viel verpasst hat er allerdings nicht . . . das Spiel hatte nur wenige Höhepunkte. Gewonnen hat schließlich Wiesbaden mit 1:0. In jedem Fall war es schön mal wieder eine neue Fußballarena kennen zu lernen.
Seit Montag bin ich nun in Essen. Zu meinem Bedauern musste ich allerdings feststellen, dass es kein Internet gibt. Das ist insofern ärgerlich, da doch ein Großteil meiner Freizeittätigkeiten auf Internet angewiesen sind und sei es nur das Telefonat via Skype. Alles leider nicht möglich und zusätzlich nach dem Dienst noch länger auf Arbeit zu bleiben ist auch nicht so pralle. Aber nun sei es so . . . bei nächsten mal muss ich das vorher besser abchecken.
Am gestrigen Dienstag habe ich mit dem (Klapp)fahrrad mal einen kleinen Abstecher nach Mülheim an der Ruhr gemacht . . . eine schöne Strecke da direkt an der Ruhr entlang. Ein paar Bildchen habe ich auch gemacht, wovon ich euch ein paar unten anhänge. Heut ist das Wetter nicht ganz so dolle, sodass ich wohl auf einen erneuten Ausflug verzichte.
Von weiteren Ausflügen werde ich selbstverständlich berichten. Die Gegend hier ist ja doch recht schick und naturbehaftet.
Viele Grüße
Marcus
Ich bin nun tatsächlich wohlbehalten im Ruhrgebiet angekommen. Zuvor habe ich aber nochmal das Wochenende genossen. So stand am Sonntag ein Besuch der Brita-Arena auf dem Programm. Brita . . . wer ist eigentlich Brita? Nun, in der Regel hat man wenig damit zu tun . . . Brita stellt Wasserfilter her, ist vielleicht sogar führend auf dem Gebiet . . . müsste man mal googeln. In jedem Fall ist Brita Großsponsor von Wehen Wiesbaden und entsprechend wurde das vor 2 Jahren neu gebaute Stadion danach benannt. Ist ja mittlerweile gängige Praxis beim Fußball. Da kommt mit gleich wieder die Red-Bull-Arena hoch *würgh*. Anyway.
Der Besuch war geplant drohte aber an einem zu ausgedehntem Frühstück und Stau auf der Autobahn noch zu scheitern. Letztlich fanden wir aber 5min vor Spielbeginn sehr schnell und dann auch noch ziemlich in Stadionnähe einen Parkplatz. Am Ticketschalter haben wir uns dann einfach zwei Stehplatzkarten geholt und rein gings. Vorher nicht bekannt war, dass die Stehplatzkarten direkt im Ultrablock waren. Entsprechend waren 90min Dauerbeschallung schon mal inklusive. Das war auch ganz nett aufgezogen, mit nem Megafonmenschen, der auf einem Podest direkt am Zaun stand und die ganz Zeit „Lieder“ anstimmte. Dumm nur, dass er dadurch selbst nix vom Spiel mitbekam. Viel verpasst hat er allerdings nicht . . . das Spiel hatte nur wenige Höhepunkte. Gewonnen hat schließlich Wiesbaden mit 1:0. In jedem Fall war es schön mal wieder eine neue Fußballarena kennen zu lernen.
Seit Montag bin ich nun in Essen. Zu meinem Bedauern musste ich allerdings feststellen, dass es kein Internet gibt. Das ist insofern ärgerlich, da doch ein Großteil meiner Freizeittätigkeiten auf Internet angewiesen sind und sei es nur das Telefonat via Skype. Alles leider nicht möglich und zusätzlich nach dem Dienst noch länger auf Arbeit zu bleiben ist auch nicht so pralle. Aber nun sei es so . . . bei nächsten mal muss ich das vorher besser abchecken.
Am gestrigen Dienstag habe ich mit dem (Klapp)fahrrad mal einen kleinen Abstecher nach Mülheim an der Ruhr gemacht . . . eine schöne Strecke da direkt an der Ruhr entlang. Ein paar Bildchen habe ich auch gemacht, wovon ich euch ein paar unten anhänge. Heut ist das Wetter nicht ganz so dolle, sodass ich wohl auf einen erneuten Ausflug verzichte.
Von weiteren Ausflügen werde ich selbstverständlich berichten. Die Gegend hier ist ja doch recht schick und naturbehaftet.
Viele Grüße
Marcus
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| Essen |
Dienstag, 27. Juli 2010
Ich geh (vorübergehend) nach Essen
Guten Tag aus Offenbach,
nun ist es bald wieder soweit und ich lerne eine neue (noch)-Ausenstelle des DWD kennen. Im August geht es nach Essen in den Ruhrpott, wo ich bis zum 27ten tätig sein werde. Essen ist mittlerweile eine Dauerabordnung, d.h. jeden Monat geht ein anderer Mitarbeiter dort hin. Nun bin ich an der Reihe und das Wort "Dauerabordnung" impliziert, dass ich das wohl nicht das letzte Mal getan haben werde.
Ich bin ziemlich gespannt, was mich dort erwartet . . . im Ruhrpott war ich ja noch nie. Nach Stuttgart (März 2010) ist es meine mittlerweile zweite Abordnung. Diesmal war die Unterkunftssuche ungleich schwieriger. Hatte ich in Stuttgart noch ein wunderschönes Appartement inklusive Küche, welches in Lauf-nähe der Arbeitsstätte lag, war das diesmal nicht ganz so einfach. Irgendwie liegen die DWD Stellen auch immer am Arsch der Welt. Diesmal auch wieder ein einsames Feld inmitten der Prärie. Jedenfalls gab es keine Appartements. Ich hatte einzig die Wahl zwischen Wohnung mieten und Hotel. Die Vor- und Nachteile liegen klar auf der Hand: Wohnung ohne Internet aber dafür mit Küche . . . Hotel genau umgedreht. Da die zumeist hohe Kaution mich ziemlich abschreckten und ich noch dazu die Mindestmietdauer von 1 Monat nicht ganz erreiche, habe ich mich letztlich für ein Hotel entschieden. Dies liegt im nächstgelegenen Ort, ist aber nicht mehr in Laufweite, weswegen ich wohl auf Auto (von Freundin) umsteige, da die Anbindung des Buses nicht so wunderbar mit den Arbeitszeiten korreliert und der Anstieg mit einem einfachen Klapprad wohl auch nicht so ohne weiteres zu bewältigen wäre.
Nun gut...also Hotel und Kochen dann auf der Dienststelle oder so...mal gucken. Btw, eigentlich wären die Hotelkosten 73€ pro Nacht inkl Frühstück. Da es (in Bezug auf Frühdienste) gg 04Uhr sicherlich noch kein Frühstück gibt und ich auch recht lang da bleibe, habe ich einfach mal gefragt, ob es auch günstiger geht und schwupps ... 50€ pro Nacht! Tja, da sage nochmal einer wir verschwenden Steuergelder ;-)
Ich melde mich spätestens wieder aus Essen.
Grüße
Marcus
nun ist es bald wieder soweit und ich lerne eine neue (noch)-Ausenstelle des DWD kennen. Im August geht es nach Essen in den Ruhrpott, wo ich bis zum 27ten tätig sein werde. Essen ist mittlerweile eine Dauerabordnung, d.h. jeden Monat geht ein anderer Mitarbeiter dort hin. Nun bin ich an der Reihe und das Wort "Dauerabordnung" impliziert, dass ich das wohl nicht das letzte Mal getan haben werde.
Ich bin ziemlich gespannt, was mich dort erwartet . . . im Ruhrpott war ich ja noch nie. Nach Stuttgart (März 2010) ist es meine mittlerweile zweite Abordnung. Diesmal war die Unterkunftssuche ungleich schwieriger. Hatte ich in Stuttgart noch ein wunderschönes Appartement inklusive Küche, welches in Lauf-nähe der Arbeitsstätte lag, war das diesmal nicht ganz so einfach. Irgendwie liegen die DWD Stellen auch immer am Arsch der Welt. Diesmal auch wieder ein einsames Feld inmitten der Prärie. Jedenfalls gab es keine Appartements. Ich hatte einzig die Wahl zwischen Wohnung mieten und Hotel. Die Vor- und Nachteile liegen klar auf der Hand: Wohnung ohne Internet aber dafür mit Küche . . . Hotel genau umgedreht. Da die zumeist hohe Kaution mich ziemlich abschreckten und ich noch dazu die Mindestmietdauer von 1 Monat nicht ganz erreiche, habe ich mich letztlich für ein Hotel entschieden. Dies liegt im nächstgelegenen Ort, ist aber nicht mehr in Laufweite, weswegen ich wohl auf Auto (von Freundin) umsteige, da die Anbindung des Buses nicht so wunderbar mit den Arbeitszeiten korreliert und der Anstieg mit einem einfachen Klapprad wohl auch nicht so ohne weiteres zu bewältigen wäre.
Nun gut...also Hotel und Kochen dann auf der Dienststelle oder so...mal gucken. Btw, eigentlich wären die Hotelkosten 73€ pro Nacht inkl Frühstück. Da es (in Bezug auf Frühdienste) gg 04Uhr sicherlich noch kein Frühstück gibt und ich auch recht lang da bleibe, habe ich einfach mal gefragt, ob es auch günstiger geht und schwupps ... 50€ pro Nacht! Tja, da sage nochmal einer wir verschwenden Steuergelder ;-)
Ich melde mich spätestens wieder aus Essen.
Grüße
Marcus
Dienstag, 13. Juli 2010
Der Alltag hat uns wieder!
Guten Tag,
nun ist schon wieder eine gewisse Zeit vergangen, seitdem wir aus Neuseeland zurückgekehrt sind. Und was soll man sagen...der Alltag hat einen wieder eingeholt. Hat man insbesondere in den ersten 2 Wochen der Reise komplett die Zeit vergessen und einfach nur von Tag zu Tag gelebt, schaut man jetzt wieder, an welchem Tag man was erledigen wird.
Was aber in jedem Fall bleiben wird, sind die Erinnerungen an einem unvergesslichen Urlaub und das man endlich mal 4 Wochen am Stück zusammen war.
Dies soll nun auch der letzte Post sein, der sich mit dem vergangenen Urlaub beschäftigt. Nachdem wir uns noch den letzten Wunsch erfüllt hatten und mit dem TranzAlpine von Christchurch an die Westküste nach Greymouth und wieder zurück gefahren sind, ging es dann schließlich mit den Flieger zurück. Um aber auch tatsächlich weg zu kommen, mussten wir noch eine Ausreisegebühr bezahlen. Eine etwas seltsame Angelegenheit, die sofort die Frage aufkommen lässt, was gewesen wäre, wenn wir die Gebühr nicht beglichen hätten...hätten wir dann für immer in Neuseeland bleiben müssen? Ein nicht ganz unangenehmer Gedanke, aber wir haben es mich drauf angelegt und sind tatsächlich geflogen....und wir waren froh, als wir dann nach 36 h (Anreise und Abreise vom Flughafen eingerechnet) wieder die Wohnung in Offenbach Bürgel betreten haben. Solch eine lange Reise ist in der Tat sehr ermüdend und all zu oft möchte man das nicht machen. In jedem Fall ist jede der kommenden Reisen kürzer, denn weiter weg als nach Neuseeland kann man eigentlich nicht fliegen.
Aktuell bin ich am Überlegen, ob ich einen Reisebericht zusammenstelle, allerdings ist das stark zeitabhängig. Und da dies ein Mangelgut ist, kann ich noch nichts versprechen und wenn, dann wird es sicherlich auch eine gewisse Zeit dauern. Sollte es aber dazu kommen, werde ich es euch wissen lassen.
Auch zukünftig werde ich auf diesem Blog hin und wieder mal etwas schreiben, da aber sicher nicht jeder Lust hat deswegen immer eine Mail zu bekommen, löse ich die gemacht Email-Liste auf und ihr schaut einfach ab und an mal vorbei. Sollte jemand aber wirklich Interesse haben auch zukünftig Nachricht zu bekommen, wenn etwas auf meinem Blog geschrieben wird, dann möge er mich das wissen lassen, dann kann er natürlich gerne auch zukünftige in der Liste bleiben.
Zum Abschluss sende ich noch ein Zeit-Höhenprofil von unserer Wanderung am Mount Cook (zur besseren Ansicht einfach auf das Bild klicken). Denn das schöne war, dass wir immer ein GPS-Gerät dabei hatten, welches alle unsere Touren und Fahrten aufgezeichnet hat.
Viele Grüße
Marcus

nun ist schon wieder eine gewisse Zeit vergangen, seitdem wir aus Neuseeland zurückgekehrt sind. Und was soll man sagen...der Alltag hat einen wieder eingeholt. Hat man insbesondere in den ersten 2 Wochen der Reise komplett die Zeit vergessen und einfach nur von Tag zu Tag gelebt, schaut man jetzt wieder, an welchem Tag man was erledigen wird.
Was aber in jedem Fall bleiben wird, sind die Erinnerungen an einem unvergesslichen Urlaub und das man endlich mal 4 Wochen am Stück zusammen war.
Dies soll nun auch der letzte Post sein, der sich mit dem vergangenen Urlaub beschäftigt. Nachdem wir uns noch den letzten Wunsch erfüllt hatten und mit dem TranzAlpine von Christchurch an die Westküste nach Greymouth und wieder zurück gefahren sind, ging es dann schließlich mit den Flieger zurück. Um aber auch tatsächlich weg zu kommen, mussten wir noch eine Ausreisegebühr bezahlen. Eine etwas seltsame Angelegenheit, die sofort die Frage aufkommen lässt, was gewesen wäre, wenn wir die Gebühr nicht beglichen hätten...hätten wir dann für immer in Neuseeland bleiben müssen? Ein nicht ganz unangenehmer Gedanke, aber wir haben es mich drauf angelegt und sind tatsächlich geflogen....und wir waren froh, als wir dann nach 36 h (Anreise und Abreise vom Flughafen eingerechnet) wieder die Wohnung in Offenbach Bürgel betreten haben. Solch eine lange Reise ist in der Tat sehr ermüdend und all zu oft möchte man das nicht machen. In jedem Fall ist jede der kommenden Reisen kürzer, denn weiter weg als nach Neuseeland kann man eigentlich nicht fliegen.
Aktuell bin ich am Überlegen, ob ich einen Reisebericht zusammenstelle, allerdings ist das stark zeitabhängig. Und da dies ein Mangelgut ist, kann ich noch nichts versprechen und wenn, dann wird es sicherlich auch eine gewisse Zeit dauern. Sollte es aber dazu kommen, werde ich es euch wissen lassen.
Auch zukünftig werde ich auf diesem Blog hin und wieder mal etwas schreiben, da aber sicher nicht jeder Lust hat deswegen immer eine Mail zu bekommen, löse ich die gemacht Email-Liste auf und ihr schaut einfach ab und an mal vorbei. Sollte jemand aber wirklich Interesse haben auch zukünftig Nachricht zu bekommen, wenn etwas auf meinem Blog geschrieben wird, dann möge er mich das wissen lassen, dann kann er natürlich gerne auch zukünftige in der Liste bleiben.
Zum Abschluss sende ich noch ein Zeit-Höhenprofil von unserer Wanderung am Mount Cook (zur besseren Ansicht einfach auf das Bild klicken). Denn das schöne war, dass wir immer ein GPS-Gerät dabei hatten, welches alle unsere Touren und Fahrten aufgezeichnet hat.
Viele Grüße
Marcus

Mittwoch, 2. Juni 2010
Schnee, Hochwasser und Einstürze in einer Höhle
Hallo aus Christchurch...
...ja nun sind wir wieder angekommen an unserem Startpunkt. Wir haben so einiges erlebt und es ist auch nicht immer alles so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten, aber wir hatten trotzdem eine schöne Zeit.
Wie im letzten Beitrag beschrieben, wollten wir gerne den Keplertrack machen. Wir hatten auch alles schon organisiert (2 Hütten, 1 Busrücktransfer). Los ging es in eher suboptimalem Wetter. Eigentlich sah es für die Tage zunehmend freundlicher aus, stattdessen gab es in Te Anau aber Schneeregen. Die Tour zur ersten Hütte war deutlich einfacher zu Gehen, als beim Copland-Track. Allerdings nahm der Schneeanteil auf den Wegen immer mehr zu...an der Hütte angekommen, lag dann eine Schneedecke von etwa 5-10cm (verweht). Es war ziemlich kalt und zum Glück hat einer von den Leuten, die mit auf der Hütte waren (2 Israelis, 1 Deutscher, 1 Nordkoreaner, 4 Amis, 1 Australier, 1 Neuseeländer, 1 Kanadier, sowie 2 Franzosen) ein Holzlager entdeckt. Ansonsten wäre das Schlafen in unseren 0815 Schlafsäcken bei durch die Tür hinein gewehten und mit Eisblumen verzierten Fenstern wohl schwerlich möglich gewesen. So haben wir es uns aber im eigentlichen Aufenthaltsraum mit den Matten „gemütlich“ gemacht und mit dem Feuer war es zumindest einigermaßen erträglich. Die Hoffnung auf besseres Wetter am Folgetag hat sich allerdings nicht bestätigt. Dichter Nebel in Verbindung mit Schneegriesel, waren alles andere als einladend. Da das entscheidende für den 2ten Tag die gute Sicht ist, haben wir uns, wie auch fast alle Hüttenkommilitonen für den Rückweg entschieden, der sich einzig aufgrund der 5cm dicken Reifschicht als sehenswert erwies.
Wir entschieden uns dann für die Weiterfahrt nach Dunedin, wo wir eine der heiß umworbenen Zugfahrten machen wollten. Bis dahin kamen wir aber zunächst gar nicht, da die einzige Straße (alles andere wären riesige Umwege) aufgrund von Überschwemmung gesperrt war (es hatte massiv an der Ostküste geregnet). Wir haben es uns also auf einem nahegelegenen Rastplatz bequem gemacht und dort dann auch die Nacht verbracht. Am nächsten Tag (etwas überraschend) war der Pegel massiv gesunken und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.
In Dunedin angekommen sind wir direkt zum Bahnhof, um die Zugfahrt zu machen. Allerdings war der Zug aufgrund von Einstürzen in einer Höhle gecancelt. Man hat uns dann dezente Hoffnungen auf eine Fahrt am Folgetag gemacht, aber als wir dann wieder dort aufgekreuzt sind, war leider immer noch keine Zugfahrt möglich. Entsprechend machten wir uns also wieder auf den Weg, weiter in Richtung Mount Cook, den höchstem Berg auf Neuseeland (3754m).
Die Nacht haben wir in Twizel verbracht. Am nächsten Tag aufgewacht war alles dicht mit Nebel und Hochnebel. Und als bei unserer Fahrt zum Berg der nächste Traum zu platzen drohte, da lösten sich Nebel und Wolken auf und traumhaft blauer Himmel, einzig mit etwas Warmluftadvektionsbewölkung verschleiert. Den Tag haben wir natürlich genossen und haben uns auf den Weg in Richtung Mueller Hut gemacht, wohlwissend, dass wir dort wohl nicht ankommen würden. Auf schließlich etwas 1500m war unserer Aufstieg (von 700m extrem steil nach oben) beendet, da die Fußspuren im mittlerweile über 50cm hohem Schnee aufhörten. Wir haben die sagenhafte Aussicht genossen und sind schließlich wieder abgestiegen.
Heute sind wir nun wieder in Christchurch und wie bei unserer Abfahrt regnet es. Zwei volle Tage haben wir noch, an denen wir die Vulkaninsel besuchen wollen und gerne den TranzAlpine(zug) fahren möchten. Dann geht es wieder zurück auf einem 30stündigen Flug nach Frankfurt.
Daher verabschieden wir uns nun und melden uns wieder, wenn wir wieder in Deutschland sind.
Viele Grüße
Tina und Marcus
PS: Fotos gibt es, wenn wir wieder da sind.
...ja nun sind wir wieder angekommen an unserem Startpunkt. Wir haben so einiges erlebt und es ist auch nicht immer alles so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten, aber wir hatten trotzdem eine schöne Zeit.
Wie im letzten Beitrag beschrieben, wollten wir gerne den Keplertrack machen. Wir hatten auch alles schon organisiert (2 Hütten, 1 Busrücktransfer). Los ging es in eher suboptimalem Wetter. Eigentlich sah es für die Tage zunehmend freundlicher aus, stattdessen gab es in Te Anau aber Schneeregen. Die Tour zur ersten Hütte war deutlich einfacher zu Gehen, als beim Copland-Track. Allerdings nahm der Schneeanteil auf den Wegen immer mehr zu...an der Hütte angekommen, lag dann eine Schneedecke von etwa 5-10cm (verweht). Es war ziemlich kalt und zum Glück hat einer von den Leuten, die mit auf der Hütte waren (2 Israelis, 1 Deutscher, 1 Nordkoreaner, 4 Amis, 1 Australier, 1 Neuseeländer, 1 Kanadier, sowie 2 Franzosen) ein Holzlager entdeckt. Ansonsten wäre das Schlafen in unseren 0815 Schlafsäcken bei durch die Tür hinein gewehten und mit Eisblumen verzierten Fenstern wohl schwerlich möglich gewesen. So haben wir es uns aber im eigentlichen Aufenthaltsraum mit den Matten „gemütlich“ gemacht und mit dem Feuer war es zumindest einigermaßen erträglich. Die Hoffnung auf besseres Wetter am Folgetag hat sich allerdings nicht bestätigt. Dichter Nebel in Verbindung mit Schneegriesel, waren alles andere als einladend. Da das entscheidende für den 2ten Tag die gute Sicht ist, haben wir uns, wie auch fast alle Hüttenkommilitonen für den Rückweg entschieden, der sich einzig aufgrund der 5cm dicken Reifschicht als sehenswert erwies.
Wir entschieden uns dann für die Weiterfahrt nach Dunedin, wo wir eine der heiß umworbenen Zugfahrten machen wollten. Bis dahin kamen wir aber zunächst gar nicht, da die einzige Straße (alles andere wären riesige Umwege) aufgrund von Überschwemmung gesperrt war (es hatte massiv an der Ostküste geregnet). Wir haben es uns also auf einem nahegelegenen Rastplatz bequem gemacht und dort dann auch die Nacht verbracht. Am nächsten Tag (etwas überraschend) war der Pegel massiv gesunken und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.
In Dunedin angekommen sind wir direkt zum Bahnhof, um die Zugfahrt zu machen. Allerdings war der Zug aufgrund von Einstürzen in einer Höhle gecancelt. Man hat uns dann dezente Hoffnungen auf eine Fahrt am Folgetag gemacht, aber als wir dann wieder dort aufgekreuzt sind, war leider immer noch keine Zugfahrt möglich. Entsprechend machten wir uns also wieder auf den Weg, weiter in Richtung Mount Cook, den höchstem Berg auf Neuseeland (3754m).
Die Nacht haben wir in Twizel verbracht. Am nächsten Tag aufgewacht war alles dicht mit Nebel und Hochnebel. Und als bei unserer Fahrt zum Berg der nächste Traum zu platzen drohte, da lösten sich Nebel und Wolken auf und traumhaft blauer Himmel, einzig mit etwas Warmluftadvektionsbewölkung verschleiert. Den Tag haben wir natürlich genossen und haben uns auf den Weg in Richtung Mueller Hut gemacht, wohlwissend, dass wir dort wohl nicht ankommen würden. Auf schließlich etwas 1500m war unserer Aufstieg (von 700m extrem steil nach oben) beendet, da die Fußspuren im mittlerweile über 50cm hohem Schnee aufhörten. Wir haben die sagenhafte Aussicht genossen und sind schließlich wieder abgestiegen.
Heute sind wir nun wieder in Christchurch und wie bei unserer Abfahrt regnet es. Zwei volle Tage haben wir noch, an denen wir die Vulkaninsel besuchen wollen und gerne den TranzAlpine(zug) fahren möchten. Dann geht es wieder zurück auf einem 30stündigen Flug nach Frankfurt.
Daher verabschieden wir uns nun und melden uns wieder, wenn wir wieder in Deutschland sind.
Viele Grüße
Tina und Marcus
PS: Fotos gibt es, wenn wir wieder da sind.
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