Mittwoch, 2. April 2014

Mainblicke Teil 5

Guten Morgen, auf dem Weg nach Hause gab es heute einen wunderschönen Sonnenaufgang zu sehen. Drei Bilder davon möchte ich diesem Post anhängen. Viele Grüße Marcus

Montag, 27. Januar 2014

Raus aus dem unwinterlichen RMG

Servus,

das Wochenende ist vorüber ... aber es hat sich denke ich gelohnt. Nachdem wir am Freitag festgestellt hatten, dass es hier im RMG auf absehbare Zeit keine winterliche Freuden geben wird und beim Tippen für das Turnier in LE und BE die Sehnsucht nach wenigstens etwas Winter immer stärker wurde, musste etwas geschehen.

Samstagmorgen und der Gedanke einfach in die Rhön zu fahren und dort den Sonntag zu verbringen, brachte den Durchbruch. Fix die Jugendherberge in Oberbernhards angerufen ... kein Problem. Nach den üblichen Hausarbeiten, ging es dann am Nachmittag los. Dort haben wir dann gemütlich den Abend verlebt. Am nächsten Tag sind wir nach etwas schlafgestörter Nacht gegen halb Acht aufgestanden. Und nach dem Frühstück ging es dann los.

Wie erwartet hatte es über Nacht gut 5 cm geschneit. Bei wenig Wind sah alles schön winterlich aus. Einziges Problem ... der Nebel war doch ziemlich dicht, sodass die Sichteinschränkungen doch ziemlich stark waren. Egal ... schließlich wollten wir einen Schneespaziergang machen und nicht die schöne Aussicht genießen.

Von der Jugendherberge ging es los ... nach etwas Orientierungsschwierigkeiten am Anfang war das erste Ziel die Milseburg. Diese höchste Erhebung der Kuppenröhn befand sich auf einer Höhe von 835 m. Rund um diesen Berg soll es früher eine richtige Siedlung gegeben haben (Keltensiedlung in der Eisenzeit). Der obere Teil des Berges bestand aus vielen großen Steinen ... mit etwas Sicht hätte das sicherlich interessant ausgesehen. Auf dem Gipfel des beliebten Ausflugsziel findet man eine kleine Kapelle (war geschlossen), eine Kreuzigungsgruppe und eine Wirtschaft. Letztere war an diesem Tag allerdings für eine geschlossene Gesellschaft reserviert ... der Wirt hat seinen 50ten Geburtstag gefeiert.

Im Anschluss sind wir wieder abgestiegen und weiter in Richtung Fuldaer Haus gelaufen. Die Stimmung mit den doch ziemlich bescheidenen Sichten (teils keine 100 m) war ziemlich mystisch. Und plötzlich stand da das Fuldaer Haus. Ebenfalls eine Wirtschaft mit angeschlossenem Jugendheim und Zeltplatz. Gelegen ist das Fuldaer Haus auf der Maulkuppe (706 m). Offenbar war dort einiges los, zumindest konnte man das aus den vielen Autos schließen ... wir sind aber nicht hinein gegangen. Stattdessen ging es in einem etwas andere Weg so langsam wieder zurück ... vorbei an einem Rodelhang. Da ließ sich auch schön die Gier nach Schnee erahnen ... der Hang war schon bis zum Erdreich runtergerodelt. :-)

Von der Fuldaer Hütte gab es übrigens ein Schild, dass es bis zum Bahnhof nach Fulda nur 20 km sein sollen. Eine Wandertour in den Schnee lässt sich also auch gut von Fulda aus starten.

Nach dem wir zurück waren ... ging es schließlich gemütlich mit dem Auto die 100 km zurück nach Hanau. 1:15 h ... länger braucht man nicht und so werden wir solcherlei Ausflüge in Zukunft sicherlich hin und wieder einmal machen.

Anbei noch unsere Route, sowie ein paar winterliche Nebeleindrücke.

Viele Grüße
Marcus

Die Strecke mit Höhenprofil (18 km):


Ein paar Bilder:


Freitag, 17. Januar 2014

Silvesterkurzurlaub in der Rhön

Schönen guten Abend,

das neue Jahr ist schon voll am Laufen, da möchte ich nochmal einen kleinen Blick auf den vergangenen Jahreswechsel richten.

Wir hatten uns in diesem Jahr überlegt Silvester in der Rhön zu verbringen. Am 30ten Dezember 2013 war die Anreise, am 02ten Januar 2014. Der ursprüngliche Plan war die Zeit vor Ort mit ausgedehnten Langlauftouren zu verbringen. Allen sollte aber bekannt sein, dass daraus nicht wirklich etwas wurde.

Trotzdem wollten wir den Rhönausflug nicht canceln, sondern haben kurzerhand umgeplant. Statt Skifahren stand nun Wandern auf dem Programm ... und das geht in der Rhön wirklich super.

Am ersten Tag (30.12.2013)... dem Anreisetag ... haben wir einen kurzen Ausflug zum Kreuzberg gemacht. Eine Raueis-Nebel-Kombi gepaart mit etwa 2 cm Schnee erwarteten uns vor Ort. So hatte der Spaziergang dann doch einen Hauch von Winterrundgang. In Kombination mit dem nicht kräftigen, aber doch spürbaren Wind, fühlte es sich sogar noch so an. :-) Anschließend ging es zu unserer Unterkunft, die wir in Wildflecken gewählt hatten. Es handelte sich dabei um eine Ferienwohnung, die in einem Altbau untergebracht war, aber hochmodern im inneren umgebaut wurde. Auf kalte Glastische, starre Ledersessel und moderne Lampen stehen wir zwar nicht so ... aber unabhängig davon war die Wohnung schon wirklich klasse.

Hier nun noch ein paar Bilder vom ersten Tag:


Am zweiten Tag (31.12.2013) hatten wir uns eine größere Wanderung vorgenommen. Mit dem Auto sind wir bis nach Gersfeld gefahren. Gestartet sind wir bei grauem Himmel und Nebel, der bei der Überfahrt über eine Bergkuppe richtig dicht wurde. Das Glück war uns aber hold und auf der anderen Bergseite gab es Sonnenschein pur. Das Auto haben wir auf einem Parkplatz abgestellt und uns anschließend auf den Weg gemacht. Auf dem Parkplatz haben wir eine größere Kindersportgruppe gesehen. Die haben sich auch auf den Weg gemacht ... mit Rollerski 8-)
Wir sind dann zunächst zum Roten Moor gelaufen. Dabei handelt es sich um ein Hochmoor, dass zur Hessischen Rhön gehört und in der Vergangenheit stark ausgebeutet wurde (Torfabbau). Mittlerweile gehört es aber zum europäischen Schutzgebiet. Für Hessen ist es das größte Hochmoor des Landes und liegt auf über 800 m Höhe. Wir sind ein wenig herum spaziert und haben uns anschließend auf den Weg zur Wasserkuppe gemacht. Die Wasserkuppe trägt auch den Namen "Berg der Flieger". Und das konnte man an diesem perfekten Tag gut sehen. Über dem Nebel in den Tälern starteten immer wieder Segelflugzeuge und auch viele Paraglider versuchten den perfekten Aufwind zu finden um ein Stück weit in Richtung Tal zu gleiten. Eine klasse Aussicht hatte man von dem 950 m hohen Berg, der in der Tat von der Erscheinungsform nur eine Kuppe gewesen ist. Gepaart mit einer dünnen Schneedecke, Raureif und den Blick auf die Inversion waren die Wünsche des meteorologisch interessierten Zeitgenossen mehr als erfüllt. Von dem höchsten Gipfel Hessens ging es wieder zurück nach Gersfeld. Kurz bevor wir in die Inversion eintauchten, hat der Wind deutlich zugenommen ... da konnte man den für die Inversionsgrenze typische Windzunahme (Jet) mal live miterleben ... denn kurz darauf war wieder Windstille.
Mit schönen Eindrücken ging es durch den Nebel zurück nach Wildflecken, wo wir den Silvesterabend mit einem leckeren Essen und Spielen ganz gemütlich verbracht haben.

Hier ist unsere Tour:


Und nun noch ein paar Bilder vom Tag:


Am dritten Tag (01.01.2014) haben wir einen Ausflug zum Schwarzen Moor gemacht. Dieses Hochmoor ist noch deutlich größer als das Rote Moor und das größte Hochmoor von Bayern. Zwar war aufgrund von "Rutschgefahr" auf den Holzbohlen der Rundweg gesperrt ... was soll ich sagen ... wir haben uns den Spaziergang nicht entgehen lassen :-) Ein schöner Rundweg mit unterschiedlichen Zuständen des Moors, das nicht so stark ausgebeutet wurde, wie das Rote Moor. Das ganze gut beschildert ... wirklich interessant. Beim schwarzen Moor handelt es sich um eines der wichtigsten Hochmoore Mitteleuropas. Es liegt auf der Wasserscheide zwischen Weser und Rhein. Vor dem Eingang befand sich noch eine Gedenktafel und das Eingangstor zu einem Gelände des Reichsarbeitsdienstes, das wären der Nazizeit Entwässerungsmaßnahmen betrieben hatten ... die aber völlig realitätsfern waren.
Nach dem Rundgang im Moor sind wir noch zum Dreiländereck gelaufen (Bayern, Hessen, Thüringen). Dort gab es noch einen alten Wachturm und Stacheldrahtzaun, der damaligen innerdeutschen Grenze. Was uns aber extrem beeindruckte war wieder einmal die Meteorologie. Auf der bayerischen Seit, wo wir uns befanden, gab es Plusgrade und alles war getaut ... die Sonne schien. Beim Blick nach Thüringen zeigte sich aber eine dichte Nebelwand und im Übergangsbereich eine weiße Landschaft mit verreifte Bäumen. Wir sind dann ein Stück in Richtung Thüringen (leicht bergab) gelaufen und damit Stück für Stück in den dichten Nebel eingedrungen. Die Sichtweiten waren vielleicht 100 m. Mitten im Nebel kam man sich vor wie in einer fremden Welt ... Ruhe ... alles weiß, fest gefrorene Böden ... irgendwie surreal.
Anschließend ging es zurück zum Parkplatz und mit dem Auto nach Wildflecken.

Hier ein Blick auf unsere Runde:


Und noch ein paar Bilder:


Von Wildflecken ging es dann direkt nach Thüringen, wo wir noch in paar Tage bei Tinas Eltern verbracht haben und auch in diesem Jahr einen Tag zum Biathlon gegangen sind. Das Wetter war aber an dem Tag wo wir da waren, wie genau vor einem Jahr. Nebel, Regen, grau und verhältnismäßig mild. Man hätte meinen können, es wäre nur ein anderer Tag vom Wettkampf 2013.

Nun hat der Arbeitsalltag wieder begonnen... Urlaub gibt es erst wieder im Frühjahr und bis dahin hoffe ich die Wandertour in den Seealpen aufgearbeitet zu haben.

Bis bald
Marcus

PS: Noch ein kleiner Bonus ... drei ausgewählte Panoramas:

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Radtour durch die Provence - Frühjahr 2013

Hallo zusammen,

endlich ist es soweit. Der Beitrag über unsere Radtour durch die Provence im Frühjahr ist fertig gestellt. Ich habe ihn wie auch damals den Wanderbeitrag durch die Pyrenäen auf eine externe Seite hoch geladen. Die Tourenbeschreibung ist so aufgebaut, dass ihr oben ein Inhaltsverzeichnis findet, über das ihr zu den einzelnen Kapiteln springen könnte. Wenn ihr also, verständlicherweise, an einem Tag nicht fertig werden, könntet ihr an einem anderen Tag einfach im Inhaltsverzeichnis auf den gewünschten Punkt klicken und ihr gelangt genau dort hin.

Etwaige Schreibfehler bitte ich schon jetzt zu entschuldigen. Ich habe leider noch keine Zeit gefunden nochmal über den Beitrag zu lesen. Was noch fehlt ist die Packliste ... das werde ich zu gegebener Zeit noch nachholen.

Nun gilt es die Wandertour durch die Seealpen aufzuarbeiten. Ich hoffe, dass ich dies noch bis zum Ende des Jahres schaffe. Aber jetzt wünsche ich ersteinmal viel Spaß beim Lesen des Tourenberichtes in der Provence.

Bericht Fahrradtour Provence

Viele Grüße
Marcus

Freitag, 26. Juli 2013

Frankfurt verschwindet

Hallöchen, nicht nur heiß, sondern auch gewittrig sieht das bevorstehende Wochenende aus. Da muss man schon suchen, um irgendwie Abkühlung zu bekommen. Es lassen sich aber wie immer auch die schönen Seiten dieser Wetterlage finden. So konnte ich gestern Abend auf Arbeit beobachten, wie die Skyline von Frankfurt vom Gewitterregen verschlungen wurde. Dieses Schauspiel habe ich mal mit drei Bildern versucht zu dokumentieren. "Angenehmes" Wochenende Marcus

Montag, 24. Juni 2013

Ein zusammenfassender Rückblick

Hallo zusammen,

lange habe ich nichts mehr auf meinem Blog geschrieben. Der Grund dafür ist, dass ich kaum Zeit dazu hatte. Sowohl beruflich, als auch privat war ich immer gut beschäftigt. Auch in näherer Zukunft wird sich daran nicht so schnell etwas ändern. Ich möchte aber diesen Beitrag nutzen, um eine kurze Zusammenfassung meiner Aktivitäten zu beschreiben.

Ein wichtiger Punkt war unsere Fahrradtour in der Provence. Diese wird freilich bei gegebener Zeit auch nochmal gesondert aufgearbeitet. Wir sind Ende April (22.04. - 03.05.) nach Südfrankreich gefahren. Dafür hatten wir uns überlegt mit dem Nachtzug zu fahren. Wir sind also einen Tag vorher per Regionalbahn bzw. IC mit Rädern und vollem Gepäck nach Luxemburg gefahren und haben uns dann dort in den Nachtzug gesetzt. Als wir am Folgetag gg 06:30 Uhr am Zielort ankamen, konnten wir direkt los fahren und den Tag nutzen.

Wir hatten alles dabei, was man braucht. Neben dem Fahrrad also auch Zelt, Schlafsäcke und Isomatten. Am Ende sind wir aber nur dreimal dazu gekommen, auch tatsächlich zu zelten. Einmal waren wir im Hotel und die übrigen Übernachtungen fanden schließlich in sogenannten "Chambre d'hôtes" statt. Das sind meist Unterkünfte bei Privatpersonen, die ein Zimmer, oder eine kleine Wohnung zur Verfügung stellen. Eine nette und (in den meisten Fällen) kostengünstige Sache.

Das Wetter auf unserer Tour hatte leider auch eine mehr als dreitägige Dauerregenphase zu bieten, bei der es nur kurze Lichtblicke, aber viel Regen gab. Dies hat dazu geführt, dass wir schlussendlich nicht alle unsere Vorhaben geschafft habe. Insgesamt war es aber trotzdem toll und abwechslungsreich. Vom Rhônetal erst durch die Berge der Provence und am Ende entlang des Mittelmeers und durch die Carmargue.

Mehr dazu gibt es auf jeden Fall in einem gesonderten Artikel. Wann dieser kommt, dass kann ich leider jetzt noch nicht absehen.

Eine weitere interessante Sache war meine Dienstreise (ECSS) nach Finnland, Helsinki (02-08.06.). Interessante Vorträge, Austauschen mit Kollegen und eine internationale Stadt ... das wurde wieder einmal geboten. Nachdem ich schon in Landshut und Palma gewesen bin, hat sich auch die Reise nach Helsinki wieder vollends gelohnt. Zudem war das Wetter einzigartig. Aus der Kühle in Deutschland ging es direkt in den Sommer. In Kombination mit den nur kurzen Nächten, lässt es sich im Sommer dort wirklich gut aushalten.

Auf dem Rückflug nach Frankfurt, gab es dann ein paar schöne CB-Türme zu bewundern. Das war das erste Mal, dass ich soetwas auch mal aus der Luft habe sehen könnten. Eine dieser nur sehr langsam ziehenden Gewitter hat seine Wassermassen direkt über dem Flugplatz entlassen, sodass man dort bei der Fahrt auf dem Rollfeld einige Seen begutachten konnte.

Direkt am Folgetag (09.06.) fand in der Frankfurter Commerzbank-Arena der World-Music-Dome statt. Neben Hardwell, Steve Aoki und David Guetta hatte sich auch DJ Tiesto angekündigt. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir hatten uns ja fest vor genommen Tiesto jedes Jahr mindestens einmal zu besuchen. Nach Las-Vegas, dem Tunisee bei Freiburg sowie Breda (Holland), war Frankfurt das 4te Mal. Gefallen hat es auf jeden Fall, auch wenn die Akkustik im Stadion vor allem am Anfang wenig berauschend war. Im weiteren Verlauf wurde es aber zum Glück etwas besser. Zudem gab es an der Außenseite des Stadions mehrere Bühnen mit diversen DJ-Sets, die im Halbkreis um das Stadiorund angeordnet waren. Auch da konnt man hier und da einmal verweilen um etwas zu Musik zu tanzen.

In Hanau finden derzeit wie in jedem Jahr die Märchenfestspiele statt. Vier verschiedene Märchen sind im Angebot. Drei davon haben wir schon gesehen: "Tischlein deck dich", "Schneeweißchen und Rosenrot" und "Brüderchen und Schwesterchen". Alle waren recht schön gemacht und abwechslungsreich. Eines fehlt noch - "König Drosselbart". Anfang Juli werden wir auch dort zu Gast sein. Die Mückenplage ist beim Besuch allerdings schon ziemlich nervig. Nahe am Main gelegen, ist Amphitheater mit vielen gut durchblutenden Gästen in den Abendstunden natürlich Anlaufpunkt Nummer 1 für die Blutsauger. Durch das feuchte Frühjahr, ist es in diesem Jahr wirklich schlimm.

Genauso schlimm wird es sicherlich auch an der Müritz sein. Dort begeben wir uns nun diese Woche hin. Ziel ist wie auch im vergangenen Jahr das Fusion-Festival. Von Mittwochabend bis Montagmorgen wird es stattfinden (26.06.-01.07.). Die Wetteraussichten sind allerdings wenig berauschend. Statt Hitze wie im vergangenen Jahr, stehen diesmal kühle Temperaturen und immer wieder Regen auf dem Programm. Mal schauen wie das wird ... die Gummistiefel haben wir in jedem Fall eingepackt.

Soweit ersteinmal für diesen Moment. Wenn es die Zeit wieder zulässt, werde ich mich wieder melden. Anbei noch drei Bilder. Die ersten beiden vom World-Music Dome. Das andere vom CB über Frankfurt.

Viele Grüße
Marcus

Freitag, 15. März 2013

Nochmal Hochwinter ...

Hallo in die Runde,

eine Märzwinterwoche neigt sich dem Ende zu. Habe ich vergangenen Freitag (08.03.) den Heimweg noch mit kurzer Hose und T-Shirt auf 2 Rädern zurücklegen können, musste ich an diesem Freitag (15.03.) auf die S-Bahn ausweichen. Was war passiert?

Ich denke, jeder hat es mitbekommen. Ein eindrücklicher Wintereinbruch hat das Rhein-Main Gebiet heimgesucht und vor allem Dienstag für ein außergewöhnliches Ereignis gesorgt. Etwa 15 bis 18 cm Schnee sind innerhalb von etwa 18 h niedergegangen und haben viele Fortbewegungsmittel rund um das Rhein-Main Gebiet zumindest zeitweise lahm gelegt. Die größte Intensität hat das Schneefallereignis dabei während der Mittagsstunden. Stündliche Niederschlagsmengen von mehr als 3 mm haben die Schneedecke rasch ansteigen lassen. So kamen in 3 Stunden 10 cm zusammen.

Gerade zu dieser Zeit habe ich meinen kleinen Spaziergang zur Arbeitsstätte sichtlich genossen. Bei solch einem Schneetreiben ist man wohl eher selten unterwegs, erst recht im Rhein-Main Gebiet und das auch noch im März. Bilanzierend kann man sagen, dass dies der heftigste Wintereinbruch der ganzen Wintersaison gewesen ist. Die höchste Schneedecke wurde erreicht und auch die kältesten Temperaturen. So hat die vergangene klare Nacht beispielsweise strengen Frost unter -10 Grad gehabt. Das hatten wir danke des grauen Hauptwinters bisher noch gar nicht erreicht. Mindestens genauso beeindruckend fand ich aber, dass sich der Schnee bis heute hat halten können und nicht gleich wieder geschmolzen ist. Auch die starke Märzsonne hat nur bedingt etwas ausrichten können.

Nun geht es aber zu Ende. Die Osterglocken auf dem Balkon gucken langsam wieder aus dem Schnee heraus und auch die Temperatur soll am Wochenende über die 5-Grad Marke springen. Das ist zwar noch nicht der absolute Durchbruch und auch kommende Woche wird es in einigen Teilen von Deutschland nochmal Schnee geben, aber es ist ein Anfang.

Der Winter war für mich dieses Jahr sehr zufriedenstellend. Das Eisregenereignis im Januar (inkl. 7 Tage Konservierung), das große Schneefallereignis in Leipzig und nun dies nochmal in etwas stärkerer Ausprägung hier im RMG. Nun darf der Frühling gerne kommen.

Viele Grüße
Marcus

PS: Ich habe mal noch ein paar Bilderchen angehängt...
Märzschnee RMG 2013